Kirchlicher Chorgesang ist in Villmar urkundlich seit dem
Jahr 1657 nachweisbar und wurde schon zu dieser Zeit
auch von Laien ausgeübt.
Die Benediktiner der Abtei St. Matthias in Trier, zu der
Villmar von 1053 bis 1803 gehörte, pflegten in
besonderer Weise die Musica sacra, speziell den
gregorianischen Choral. Damit steht die Choralschola
(Neugründung durch Kantor Joachim Raabe 2002) in
einer über 350jährigen Tradition. Um diese lebendig zu
erhalten, singt die Schola regelmäßig Hymnen und
Antiphonen aus Villmarer Chorbüchern.
Als Mitglied der Schola befasst sich Bernold Feuerstein mit der Geschichte der Villmarer
Kirchenmusik und konnte 2008 mit dem „Villmarer Hymnale“ eine Auswahl von 22 Hymnen aus
dem „Villmarer Vesperarium“ von 1749 für den praktischen Gebrauch zugänglich machen.